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Zukunftsweisendes

Naturnahe Themen sind im Fokus der Begegnungen, Diskussionen und Exkursionen mit Willi Wild

Zukunftsweisende Energiekonzepte
- Strom und Solarstrom
- CO2-sparende Bauweise mit Holz statt Stahlbeton
- Naturnahe Themen wie Renaturierung der Glatt und vieles mehr sind im Fokus der Begegnungen, Diskussionen und Exkursionen

Gehören Sie auch den Interessierten, Wissbegierigen, die sich gerne mit Gleichgesinnten austauschen und neues diskutieren?

Willi Wild ist »unser Nerd« in diesem Bereich und freut sich auf GesprächspartnerInnen.

Letzte Exkursion fand am 19.5.2026 statt:

Führung Energiezentrale Tiefenbrunnen

Führung durch die neue Energiezentrale Tiefenbrunnen

 

Am 19. 5.2026 trifft sich eine interessierte Gruppe aus Seniorinnen und Senioren der Jahrgänger Salute 54/55 und Teilnehmer vom AAW zu einer sehr informativen Führung durch die neue Energiezentrale Tiefenbrunnen. Der Hauptteil befindet sich unterhalb des gesamten Parkplatzes der Fischerstube und besteht aus den Teilen Seewassererfassung und der Energiezentrale.

Die Idee hinter der Energiezentrale: Beheizung des Gebietes Riesbach mit nachhaltiger Energie, gewonnen aus dem Zürichseewasser.  Im Endausbau werden rund 400 Liegenschaften nahezu fossilfrei beheizt werden. Ziel ist es, die gesamte Heizenergie nachhaltig aus dem Seewasser zu gewinnen. Sollte dies aufgrund eines sehr kühlen Sommers nicht möglich sein, wurde eine kleine Gaszentrale zusätzlich eingerichtet. Mit dieser Lösung spart die Stadt Zürich im Endausbau des Energieverbundes rund 6500 Tonnen CO2 pro Jahr. Dies entspricht der Menge CO2, die rund 500'000 Bäume aus der Atmosphäre entziehen.

Auf gut 20 m Tiefe wird Seewasser zur Energiezentrale gepumpt, Wärme entzogen und wieder zurückgepumpt: Dabei kühlt sich das Seewasser um 2 - 3 Grad ab. Gemäss des Wasserforschungsinstitut Eawag hat dies keine messbaren Auswirkungen auf das Seeökosystems.  Mit Hilfe der 2-Stufigen Ammoniakwärmepumpe wird die Trägerflüssigkeit auf 70 Grad erwärmt und ins Fernheiznetz eingespeist.

Zusatzaufwände  und Mehrkosten machen leider die eingeschleppten Quaggamuscheln. Die Seewasserzuführungen müssen regelmässig von den Quaggamuscheln befreit werden.

Die im Sommer gespeicherte Sonnenenergie des Seewassers kann im Winter zum Heizen genutzt werden. Der Wärmebezug wird erst nach dem Winter im Mai etwas schwieriger, da das Seewasser jetzt ausgekühlt ist und der Sommer noch nicht richtig das Wasser aufheizt (ausser wie gerade im Mai 2026).

Weitere Projekte, die Seewasserenergie nutzen, sind der sich im Bau befindliche  Energieverbund Lengg (Spitäler wie Kinderspital, Balgrist, Hirslanden…) und der geplante Energieverbund für das neue Universitätsgebiet.

 

26.5.2026 Willi Wild

Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen beschränkt.

Versicherung ist Sache der Teilnehmenden.

Anmeldung wie immer bei willi.wild@bluewin.ch